Unser 1. Ziel in Bad Teinach war die Dreifaltigkeitskirche.

Sie wurde von Herzog Eberhard III. im Stil der Spätrenaissance zwischen 1662 und 1665 erbaut.
Diese Kirche beherbergt ein einzigartiges Kunstwerk: Die Kabbalistische Lehrtafel,
gestiftet von der Prinzessin Antonia von Württemberg. Ein mächtiger Schrein mit barockem Rahmen,
5.10 m breit und 6.50 m hoch. Das Frontbild zeigt in dichten, dunklen Wolken einen Frauenzug von der Erde bis zum Himmel.
Alles Frauengestalten aus dem Alten und Neuen Testament mit ihnen zugewiesenen Gegenständen.
Je höher der Zug hinaufsteigt, je größer werden die Frauenfiguren. Das Ganze endet in einer Hochzeitsszene mit Jesus als Bräutigam.
Wie ein Triptychon lässt sich dieses Kunstwerk öffnen. Der rechte Flügel zeigt Mose, der von der Pharaonentochter im Nil gefunden wird. Die Nachtszene links, zeigt die Flucht der Heiligen Familie nach Ägypten.

     

Das Innenbild zeigt unzählige Bilder aus der Bibel, die hier gar nicht im Detail aufgeführt werden können:
Christus, die 12 Söhne Jakobs, Propheten, Evangelisten, Apostel, der Berg Zion usw. Und auch Prinzessin Antonia.
Dieses Kunstwerk und die Erläuterungen von Pfarrer Holland waren schon die Reise wert.

Unser 2. Ziel waren die Teinacher Mineralbrunnenwerke. Ein Film zeigte uns alles Wissenswerte von der Quelle bis zur Flasche. 

Viele Fragen beantwortete uns noch der Mitarbeiter der Mineralquellen Bad Teinach.

  

Mit einer fröhlichen und stärkenden Abendrunde beendeten wir diesen Ausflug ins traute Teinachtal.